Im Rahmen der Städtebauförderung von Bund und Ländern profitieren auch in diesem Jahr zahlreiche Städte und Gemeinden in Bayern von erheblichen Fördermitteln. „Rund 3,5 Millionen Euro fließen in den Landkreis Forchheim. Damit können wichtige Projekte in den Innenbereichen und am Forchheimer Kellerwald vorangebracht werden“, informiert Landtagsabgeordneter Michael Hofmann.
Die Stadt Forchheim erhält insgesamt 1.310.000 Euro: 770.000 Euro für den Start der Sanierungsarbeiten im Kellerwald (Beginn der Maßnahmen am Rappenkeller sowie Verbesserungen der Sanitär-, Müll-, Maueranlagen), 300.000 Euro für den Stadtkern und weitere 240.000 Euro für Forchheim-Nord. Der Markt Neunkirchen profitiert mit 900.000 Euro für Maßnahmen im Umgriff der Schule. Es werden neue Außenanlagen entstehen, der Maßnahmenbeginn mit dem Abriss der Grundschule soll nach Aussage des Bürgermeisters Martin Walz heuer im August erfolgen. Die Stadt Ebermannstadt erhält 666.000 Euro für ihren Stadtkern, darin enthalten sind Gelder zur Unterstützung des kommunalen Förderprogrammes bei Fassadensanierungen sowie für Kostenerhöhungen und die notwendige Umfangserweiterung des „Sägmühlstegs“. Auch die Gemeinde Hallerndorf wird mit 420.000 Euro für die Aufwertung und Sanierung der Ortseinfahrt von Schlammersdorf unterstützt, während der Markt Pretzfeld 200.000 Euro für den Grunderwerb und der Freilegung von Grundstücken zur späteren Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes und kleineren privaten Sanierungsmaßnahmen erhält.
Bayernweit werden im Rahmen des Bund-Länder-Programms über 264 Millionen Euro an 478 Städte und Gemeinden vergeben. Ziel ist es, Ortszentren zu stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und neue Perspektiven für brachliegende Flächen zu schaffen.
„Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument für die Entwicklung unserer Kommunen. Es ist entscheidend, dass auch der ländliche Raum weiterhin angemessen berücksichtigt wird und wir nicht nur die großen Städte im Fokus haben“, betont MdL Michael Hofmann.
Die Programme „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Lebendige Zentren“ ermöglichen dabei gezielte Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Lebensqualität. „Die hohen Fördersummen geben den Kommunen Handlungsspielräume, um ihre Projekte vor Ort umzusetzen und eigene Schwerpunkte zu setzen“, so Hofmann weiter. „Das schafft konkrete Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“ Besonders wichtig sei ihm, dass die Kommunen selbst über den Einsatz der Mittel entscheiden können: „Die Städte und Gemeinden wissen am besten, wo der Bedarf am größten ist. Die Städtebauförderung bietet hier die nötige Flexibilität.“
Zudem hebt der Stimmkreisabgeordnete den wirtschaftlichen Effekt hervor: „Jeder Euro Förderung stößt weitere Investitionen an und stärkt damit auch die regionale Entwicklung.“