Sehr gute Nachricht für den sozialen Wohnungsbau in der Stadt Forchheim: Die GWS Forchheim kann mit Unterstützung des Freistaats Bayern ein lang geplantes Vorhaben verwirklichen. Für die Sanierung und Aufstockung der beiden Bestandsgebäude in der Friedrich-von-Schletz-Straße 32 und 34 in Forchheim wurden im Rahmen des staatlichen "Winterpakets" rund 3,1 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt. Damit können 20 neue einkommensorientiert geförderte Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 1.400 Quadratmetern entstehen.
Der Forchheimer Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion, Michael Hofmann, hatte erheblichen Anteil daran, dass die Förderung nach Forchheim fließt, nachdem das "Winterpaket" eigentlich schon geschlossen war. Als Mitglied im Haushaltsausschuss konnte er noch rechtzeitig Einfluss nehmen. Der Abgeordnete dankte ausdrücklich der GWS Forchheim, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und einer Phase hoher Baukosten das Projekt stemmen will.Hofmann hatte das Projekt von Beginn an eng begleitet, sich regelmäßig bei der GWS nach dem jeweiligen Projektstand erkundigt und sich auf Landesebene mit Nachdruck für eine tragfähige Finanzierung eingesetzt. In zahlreichen Gesprächen in München machte er die Bedeutung des Vorhabens für Forchheim klar. „Gerade beim sozialen Wohnungsbau darf man nicht lockerlassen. Forchheim braucht dringend bezahlbaren Wohnraum“, erklärt Hofmann. „Dass wir nun diese Förderzusage erhalten haben, zeigt, dass eine klare und beharrliche Interessenvertretung für unsere Heimat Wirkung entfaltet.“ Wichtig seien auch die guten Kontakte zwischen den politischen Ebenen. Hofmann bedauert sehr, dass seitens der Stadtspitze kein Kontakt zu ihm gesucht wurde. Aus den Gemeinden des Landkreises Forchheim kenne er das anders.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Nach früherer Förderkulisse hätte der Zuschuss lediglich rund 1,2 Millionen Euro betragen. Durch die Verbesserungen im Winterpaket können nun etwa 2.200 Euro pro Quadratmeter bewilligter Wohnfläche gewährt werden, was insgesamt rund 3,1 Millionen Euro ausmachen wird. Erst diese Anpassung der Förderbedingungen macht die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts möglich. "Manchmal ist es besser, zum richtigen Zeitpunkt da zu sein. Nicht immer muss man bei den ersten dabei sein!". Insoweit hat die Wartezeit zumindest finanziell etwas Gutes.