📰🏫 Aktuelles aus dem Landtag: Doppelhaushalt 26/27 verabschiedet - Girls' Day
📰🏫 Aktuelles aus dem Landtag: 100. Sitzung des Haushaltsauschuss- Dringlichkeitsantrag für schnelleres Bauen
📰🏫 Besuchergruppe im Landtag - CSU-Fraktion in Ungarn
Aus dem Maximilianeum - Newsletter Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
am Freitag, den 12. Juni, haben mich 100 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis im Landtag besucht und sich meinen "Arbeitsplatz" genauer angeschaut. Im Plenarsaal und beim Mittagessen hatten wir Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es war ein toller Austausch, mehr dazu erfahren Sie gleich im ersten Artikel des Newsletters.
Meine Arbeit im Landtag ist umfangreicher und noch interessanter geworden, seit ich Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Fraktion bin: Anfang Juni war ich mit unserem Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek als bei unseren Partnern in Ungarn. Es war ein wertvolles und sehr konstruktives diplomatisches Treffen mit hochrangigen politischen Vertretern der neu gewählten Regierung. Die Details zum Besuch in Ungarn habe ich für Sie im zweiten Artikel zusammengefasst.
Wie immer finden Sie im Newsletter natürlich auch, was sonst noch Wichtiges im Landtag stattgefunden hat und was uns aktuell beschäftigt. Viel Freude beim Lesen!
Die Besucherinnen und Besucher auf dr goßen Treppe im Eingangsportal in der Friedrich-Bürklein-Halle
100 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Forchheim nutzen die Gelegenheit zu einer Fahrt in den Bayerischen Landtag. Dort konnten sie Politik hautnah erleben, Fragen stellen und direkt mitreden. Landtagsabgeordneter Michael Hofmann hatte zu einer Tagesfahrt nach München eingeladen, zwei vollbesetzte Reisebusse machten sich auf den Weg ins Maximilianeum, um einen Blick hinter die Kulissen der bayerischen Landespolitik zu werfen.
Nach einer Führung durch das Parlamentsgebäude erhielten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Arbeit des Bayerischen Landtags und in die Abläufe parlamentarischer Entscheidungen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand anschließend das persönliche Gespräch mit Michael Hofmann. Im Plenarsaal stellte sich der Abgeordnete den zahlreichen Fragen der Gäste und diskutierte mit ihnen über aktuelle politische Themen aus der Region und darüber hinaus.
Dabei wurde offen über den Ausbau der Ramstertalstraße, den geplanten Ausbau der Windkraft sowie weitere Herausforderungen und Entwicklungen im Landkreis Forchheim gesprochen. Hofmann erläuterte zudem seinen Arbeitsalltag als Landtagsabgeordneter und gab Einblicke in seine spannende Tätigkeit als Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion.
„Die Menschen wollen keine politischen Schlagworte, sondern ehrliche Antworten“, betonte Hofmann. Genau deshalb seien solche Begegnungen wichtig. Der direkte Austausch ermögliche es, Anliegen aufzunehmen, Fragen zu beantworten und politische Entscheidungen verständlich zu machen.
Nach dem offiziellen Programm im Landtag klang der Besuch bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hofbräukeller aus. Anschließend blieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch Zeit, die Münchner Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden.
Delegation der CSU-Fraktion in Budapest
Foto: CSU-Fraktion
Wirtschaft, Gesundheit, europäische Außenpolitik – bei zahlreichen politischen Themen wurde klar, dass Ungarn und Bayern wieder wichtige europäische Partner füreinander werden. Mit einem Besuch in der Hauptstadt Budapest und vielen Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern sowie Vertretern der Zivilgesellschaft haben der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek und der Parlamentarische Geschäftsführer Michael Hofmann die nachbarschaftliche Zusammenarbeit vertieft.
Dringlichkeitsantrag zur EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur
In dieser Woche ging es im Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion um die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Für Landwirte, Kommunen und Verwaltungen bedeutet sie vor allem überbordende Überwachungs-, Dokumentations- und Berichtspflichten. Sie setzt einen unrealistischen Zeitrahmen und lässt klare Finanzierungsgrundlagen vermissen. Per Dringlichkeitsantrag möchte die CSU-Fraktion erreichen, dass die Verordnung ausgesetzt oder zumindest bürokratiearm umgesetzt wird.
Alexander Flierl, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz, stellte im Plenum klar: „Natur zu schützen, Arten zu erhalten, schlicht, unsere Schöpfung zu bewahren, ist unsere gemeinsame Verantwortung. Gerade Bayern hat in den letzten Jahren gezeigt, dass Naturschutz dann erfolgreich ist, wenn er gemeinsam mit den Menschen gestaltet wird und nicht gegen sie. Und genau deshalb sind wir gegen die europäische Wiederherstellungsverordnung in seiner jetzigen Form." Unklare Vorgaben, Maßnahmen, mehr Bürokratie und mehr Vorschriften seien insbesondere das Problem. „Gleichzeitig bleiben viele Fragen unbeantwortet. Die EU darf nicht den Fehler machen, immer neue Ziele zu formulieren, ohne die praktische Umsetzung mitzudenken."
Gesundheitsministerin Judith Gerlach berichtete diese Woche in einer offenen Sitzung des Fraktionsvorstands über Maßnahmen zur Verbesserung der ambulanten Versorgung in Bayern. Ebenfalls zu Gast waren Dr. Christian Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und Dr. Wolfgang Ritter, Landesvorsitzender des
Bayerischen Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, die gemeinsam mit den Abgeordneten diskutierten.
Olympia nur mit klarem Bürgerwillen: CSU-Fraktion sieht München vor Berlin und Rhein-Ruhr
Foto: CSU-Fraktion
Im Rahmen eines Expertengesprächs mit Vertreterinnen und Vertretern des organisierten Sports, des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Landeshauptstadt München und Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat die CSU-Landtagsfraktion ihre Position bekräftigt: Münchens Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele baut auf ein überzeugendes Konzept und ein klares Votum aus dem Bürgerentscheid. Kein anderer Mitbewerber kann so eine gute Ausgangslage vorweisen. Mit dabei waren unter anderem Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Josia Topf, Steffen Hamann, Jörg Ammon, Andreas Michelmann und Stephan Brause.
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht im Herbst 2025 das System der Roten und Gelben Gebiete in Bayern für unwirksam erklärt hat, gehören pauschale Bewirtschaftungsauflagen in diesen Regionen der Vergangenheit an. Es braucht einen grundlegenden Neuansatz, um die verbindlichen Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie künftig rechtssicher und praxisnah umzusetzen.
Auf Initiative der CSU-Fraktion hat der Agrarausschuss in dieser Woche zwei Anträge beschlossen, die genau diesen Kurswechsel anstoßen.
Das Jahr 2025 war für Bayerns Tourismusbranche ein Rekordjahr. Noch nie haben so viele Menschen in Bayern Urlaub gemacht wie im vergangenen Jahr. Sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen hat der Freistaat Höchststände erreicht. So ist die Zahl der Gästeankünfte 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gestiegen. Insgesamt besuchten rund 40,9 Millionen Gäste den Freistaat. Mit rund 102,9 Millionen hat die Zahl der Übernachtungen in diesem Zeitraum ebenfalls um 0,2 Prozent zugelegt. Damit hat Bayern das bisherige Rekord-Niveau aus dem Jahr 2019 übertroffen.
Austausch mit Landrat Thomas Karmasin, Präsident des Bayerischen Landkreistags, in der Fraktionssitzung: Dabei wurde einmal mehr deutlich: Die Landkreise sind eine tragende Säule des Freistaats und die CSU-Fraktion steht zu den bayerischen Kommunen. Die Erwartungen des Landkreistages sind sich vor allem an die Bundesebene gerichtet: mehr finanzielle Handlungsspielräume, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen. Bayern will durch das neu geschaffene Modellregionengesetz Vorbild für Bürokratieabbau sein: weniger Vorschriften, schnellere Verfahren, mehr Vertrauen vor Ort!
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